Statement zur Aggression der USA gegen Venezuela

Am 03. Januar 2026 habe ich die Nachricht mit Erschrecken zur Kenntnis genommen:

Die US-Regierung mit dem Präsidenten Donald Trump hat den südamerikanischen souveränen Staat Venezuela angegriffen. Das Staatsoberhaupt Nicolas Maduro wurde gefangen genommen und per Schiff in die Vereinigten Staaten entführt.

Ein Staat wurde ohne Kriegserklärung überfallen. Das ist ein klarer Bruch des Völkerrechts. Fadenscheinige Begründungen, wie angeblicher Drogenschmuggel, wurden von Seiten der USA angeführt. Dabei ist erwiesen, dass Venezuela nur marginal an dem Vertrieb von „harten Drogen“ beteiligt ist und damit keine Relevanz für eine Gefährdung der US-Bevölkerung darstellt.

Auch behauptet die Trump-Administration, dass venezolanisches Erdöl geraubt worden wäre. Venezuela hat die größten Erdölvorkommen der Welt. Fakt ist, dass die größte geförderte Menge an venezolanischem Öl nach China exportiert worden ist. Das ist dem US-Imperialismus ein Dorn im Auge. Die US-Wirtschaft im Zusammenspiel mit der jetzigen Regierung raubt hemmungslos die letzten Reserven und Bodenschätze der Erde - Raubrittertum in modernster Form.

Was werden wir nun zukünftig in der geopolitischen Weltordnung zu erwarten haben (siehe China-Taiwan-Konflikt, oder Russland-Ukraine-Krieg), wenn nur noch mit roher Gewalt und eiskaltem Machtkalkül Politik betrieben wird? Die Europäische Union allgemein und die deutsche Regierung im Speziellen halten sich bei diesem aggressiven und völkerrechtswidrigen Vorgang der USA auffallend zurück.

Wir brauchen einen Rahmen der Länder und Nationen für eine friedliche Koexistenz der Völker, das Miteinander der Menschen und Nationen. Es ist an der Zeit, ernsthaft zu bedenken, dass diesem verschiedene wirtschaftliche und kulturelle Bedürfnisse und Gegebenheiten zu Grunde liegen.
Wir müssen dem Hunger auf der Welt den Kampf ansagen, Wasserknappheit beseitigen, Energie und medizinische Versorgung für alle gewährleisten. Monetäre Mittel und das ökonomische Know-how sind ausreichend vorhanden, aber leider sehr ungleich auf dem Globus verteilt.

Dieser kriegerische Akt der USA ist auf das Schärfste zu verurteilen und zu ächten. Hier zeigt sich wieder einmal ganz deutlich, dass linke-sozialistische Politik unerlässlich ist und wir für unsere Ideale der Partei DIE LINKE stark und engagiert kämpfen müssen.

Alexander Klinger
Ratsherr im kommunalen Stadtrat der Hansestadt Stade