Rosa Luxemburg Club Niederelbe / Oktober Termine

Dienstag, den 09. Oktober um 19:00 Uhr im Schwedenspeicher, Wasser West in Stade
Einleitungsvortrag: „Das kurze Leben von Kasimir Zarski“
im Anschluss: „Das Heimweh des Walerjan Wrobel“ (Spielfilm 91 min, Deutschland 1990)
Erinnert wird an diesem Abend an Kasimir Zarski, der mit 14 ½ Jahren als polnischer
Zwangsarbeiter ab April 1940 auf Bauernhöfen im Landkreis Stade arbeiten mußte. Er wurde vor
75. Jahren am 7. Oktober 1943 kurz nach seinem 18. Geburtstag von der Gestapo in Stade
hingerichtet. Eintritt frei

gemeinsame Veranstaltung von:
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Kreisverband Stade
Rosa Luxemburg Club Niederelbe, VVN-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, Kreisvereinigung Stade

Donnerstag, den 11. Oktober um 19:00 Uhr im Pavillion im Bürgerpark in Stade (Nähe Bahnhof)
rosa-lux Gesprächskreis Thema: „Aufstehen für linke Aufbruchsbewegungen?“
Erfolgreiche progressive und linke Aufbruchsbewegungen finden sich mittlerweile in einigen
Ländern. Einige treten zur Wahl an wie Podemos („Wir können“) in Spanien oder La France
insoumise („Unbeugsames Frankreich“) in Frankreich andere arbeiten wie Momentum in England
in einer Partei (Labour). In Deutschland will #Aufstehen als Sammlungsbewegung außerhalb von
Parteien agieren. Wir wollen uns beim rosa-lux Gesprächskreis über die verschiedenen linken und
progressiven Aufbruchsbewegungen austauschen. Beim rosa-lux Gesprächskreis gibt es kein Eingangsreferat. Der Abend lebt von der Beteiligung der Anwesenden. Eintritt frei

Donnerstag, der 25. Oktober um 19:00 Uhr im Pavillion im Bürgerpark in Stade (Nähe Bahnhof)
Buchvorstellung und Vortrag: „November ’18 Als die Revolution nach Deutschland kam“ mit Stefan Bollinger.
Der Historiker Stefan Bollinger liefert nicht einfach einen weiteren Abriss der Ereignisse, sondern
schildert anhand zahlreicher Originaldokumente packend dieStimmung im Land und geht der Frage
nach, was die Akteure motivierte, ihre Entscheidungen so und nichtanders zu treffen. Was wäre
möglich gewesen, wenn etwa Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht auf der politischen
Führungsebene mehr Gehör gefunden hätten? Hätte der Faschismus verhindert werden können?
Und was lässt sich aus dieser Revolution und ihrem Scheitern für unsere Gegenwart lernen?
Eintritt frei
V.i.S.d.P.: Michael Quelle, Brinkstr. 7, 21680 Stade