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LINKE: A26-Zubringer über Rübker Straße unzumutbar!

23. Juli 2017
Benjamin Koch Boehnke 2.Buxtehude

Die LINKE im Buxtehuder Stadtrat sowie im Kreistag bleibt, trotz der neuerlichen Planungsüberarbeitung durch die Kreisverwaltung, bei ihrer Position: ein A26-Zubringer über die Rübker Straße ist unzumutbar! Für Benjamin Koch-Böhnke, LINKEN-Fraktionsvorsitzender, ist die vorliegende Planung komplett fehlgeschlagen. „Zu viel Verkehr, zu enge Straßen, zu viel Lärm, zu viel Abgase, riesige Schallschutzmauern - und das alles in einem städtischen Wohngebiet. Das wird niemals funktionieren“, so Koch-Böhnke. Für die LINKE wäre auch weiterhin nur die Planungsvariante 2a vertretbar, welche aber die Kreisverwaltung ablehnt, da hier der Bau einer Umgehungsstraße auf einer kleinen Strecke den Rand eines Vogelschutzgebietes tangieren würde. Die LINKE hält dieses Argument für vorgeschoben. „Die Trasse der A26 zerschneidet über viele Kilometer unwiederbringlich den Lebensraum von unzähligen Tieren. Darin sieht die Kreisverwaltung keinerlei Probleme. Aber wenn es darum geht, die Variante 2a zu verhindern, die der Stadt Buxtehude einen Verkehrskollaps ersparen und den Anliegern ein Minimum an Lebensqualität erhälten würde, werden Tier- und Naturschutz als Alibi herangezogen“, so Koch-Böhnke. Die LINKE hätte gern komplett auf den Bau der A26 verzichtet, und statt dessen den Ausbau des ÖPNV vorangetrieben und den Güterverkehr soweit möglich auf die Schiene verlegt. „Doch setzt die Mehrheit in Bund, Land und leider auch auf kommunaler Ebene noch immer auf LKW und Autobahn. Das ist auch aus ökologischer Sicht eine totale Fehlplanung“, so Buxtehuder LINKEN-Ratsherr Klemens Kowalski. „Da die A26 aber leider nun einmal gegen jegliche Vernunft realisiert wurde, muss darauf geachtet werden, dass einerseits die Sicherheit und die Lebensqualität der Menschen und andererseits auch der Lebensraum der Tiere und Pflanzen erhalten bleibt. Die Variante 2a wäre ein notwendiger und annehmbarer Kompromiss“, sind sich die beiden LINKEN-Politiker einig. Von Bestrebungen anderer Parteien, die Variante Rübker Straße erst einmal zu unterstützen um dann darauf zu hoffen, dass ein Gericht die Planungen verwirft, halten die beiden Abgeordneten nichts. Auch die bevorzugte 0-Variante der GRÜNEN, also gar kein Buxtehuder Zubringer, lehnt die LINKE ab. Kowalski: „Einfach die Entscheidungen auf Gerichte oder den Verkehr auf die Ortschaften Dammhausen, Immenbeck und Ovelgönne abzuschieben, ist kein verantwortungsbewusstes Handeln. Wir dürfen die Menschen nicht gegeneinander ausspielen, sondern müssen sie in die Entscheidungen einbeziehen!“

LINKE bringt Autobahnzubringer in Kreisverkehrsauschuss

20. Mai 2015
Benjamin Koch Boehnke 6.Kreistag, 2.Buxtehude

Der Linken-Kreistagsabgeordnete Benjamin Koch-Böhnke setzt den Buxtehuder Autobahnzubringer auf die Tagesordnung des Kreisverkehrsausschusses. Koch-Böhnke fordert die Kreisverwaltung in einem entsprechenden Antrag u. a. auf, die Umweltverträglichkeitsprüfung und das Gutachten der Stadt Buxtehude in die Planungen für den Autobahnzubringer einzubeziehen, da auch diese Expertisen von Fachleuten erarbeitet worden seien, deren Kompetenz von der Kreisverwaltung ebensowenig in Frage gestellt werden sollte, wie die von Prof. Dr. Louis, auf dessen Gutachten sich die Kreisverwaltung bezieht. „Bloß weil der Kreisverwaltung bestimmte Gutachten nicht gefallen, dürfen sie nicht einfach unter den Tisch fallen“, so der Linken-Politiker. Weiter fordert Die Linke die Kreisverwaltung zum wiederholten Male auf, die Bürgerinitiativen an der Planung des Zubringers zu beteiligen und begründet dies zum Einen damit, dass die Initiativen über gute Sachkenntnisse verfügen würden und zum Anderen, dass sie auch die Menschen vertreten, die künftig eventuell direkt an und mit dem Zubringer leben müssten. „Einen Autobahnzubringer mit einer Tonnagebeschränkung oder gar einem LKW-Verbot, wie von der Kreisverwaltung angeregt, ist absolut lächerlich,“ ist Koch-Böhnke überzeugt. Solche Einschränkungen würden seiner Meinung nach nur dafür sorgen, dass der LKW-Verkehr bereits an der Ausfahrt Neukoster /Jork von der A 26 abfährt und somit Neukloster weiterhin durch den Lastenwagenverkehr belastet würde. „Der LKW-Verkehr, der aus Richtung Neu Wulmstorf käme, würde im Umkehrschluss die Ortschaften Ovelgönne, Immenbeck und Eilendorf belasten“, ist sich Koch-Böhnke sicher. „Von einer Verkehrsentlastung der Ortschaften könne in diesem Falle nicht mehr ernsthaft die Rede sein“, so der Kreistagsabgeordnete weiter und befürwortet, ebenso wie der Buxtehuder Linken-Ratsherr Klemens Kowalski, die Übernahme der Planungshoheit durch die Stadt Buxtehude. Koch-Böhnke fordert darüber hinaus den Verkehrsausschuss auf, sich im Anschluss der Zubringerplanung für eine Befragung der Buxtehuder Bürgerinnen und Bürger auszusprechen. „Dort müssen dann alle Varianten zur Abstimmung stehen – von der Variante 0 (kein Zubringen in Buxtehude) über die von der Kreisverwaltung favorisierte Variante 1 (Rübkerstraße) und bis hin zur von der Linken befürworteten Variante 2a (Umgehungsvariante)“, so Koch-Böhnke.


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