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LINKE will Debatte über kommunale Wohnungsbaugesellschaft vorantreiben

08. Juni 2017
Benjamin Koch Boehnke 6.Kreistag

Die LINKE-Fraktion im Kreistag will die Debatte über eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis Stade weiter voranbringen und hat deshalb zur nächsten Kreistagssitzung einen Antrag gestellt, dass ein Vertreter aus dem Landkreis Harburg eingeladen und das dort bereits beschlossene Konzept einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft im Fachausschuss des Stader Kreistages vorstellen soll. Ziel des Models aus dem Landkreis Harburg ist neben der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum auch der Ausbau des sozialen Wohnungsbaus, bei dem die Kaltmiete die Marke von 5,60 Euro nicht übersteigen soll. Nach Ansicht der LINKEN geht der vom Landkreis Harburg eingeschlagene Weg in die richtige Richtung und sollte auch vom Landkreis Stade ernsthaft diskutiert werden. Für Benjamin Koch-Böhnke, Fraktionsvorsitzender der LINKEN, wäre ein ähnliches Modell auch im Landkreis Stade denkbar. Koch-Böhnke: „Der Landkreis Stade liegt,  ähnlich auch wie der Landkreis Harburg, im Speckgürtel der Metropole Hamburg und ist deshalb auch nicht weniger als dieser von teilweise extrem steigenden Mieten betroffen.“ Dringenden Handlungsbedarf sieht auch sein Fraktionskollege Rainer Auf´m Kampe. Für den 82-jährigen  Kreistagsabgeordneten ist besonders wichtig, dass der zu schaffende bezahlbare Wohnraum für jeden zugänglich sein muss, der darauf angewiesen ist. Seiner Ansicht nach muss Wohnraum nicht nur bezahlbar, sondern auch familien-, senioren- und behindertengerecht sein. „Eine bezahlbare Wohnung zu finden ist schon sehr schwierig. Wenn diese Wohnung dann aber auch noch barrierefrei sein muss, ist dies oftmals wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Das muss sich dringend ändern“, so Auf´m Kampe.

LINKE: Landkreis soll Radwanderbus-Anschluss an Buxtehude stärker unterstützen.

29. Mai 2017
Benjamin Koch Boehnke 6.Kreistag, 2.Buxtehude

Nach dem der zuständige Fachauschuss der Stadt Buxtehude dem Antrag der Buxtehuder Linken-Fraktion gefolgt ist, den Radwanderbus auch an die Hansestadt anzubinden, gab es bezüglich des Randwanderbusses bereits das erste Gespräch zwischen der Stadt- und der Kreisverwaltung. Die Linke-Kreistagsfraktion möchte mit einem entsprechenden Antrag am kommenden Mittwoch, im zuständigen Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Tourismus, eine klare Aussage für den Anschluss des Randwanderbusses an Buxtehude erreichen:,,Durch den Anschluss an den Radwanderbus können mehr Touristen Buxtehude besuchen, was sehr förderlich für den Tagestourismus ist und somit auch für den Landkreis Stade.“ begründet der Linken-Fraktionsvorsitzende Benjamin Koch-Böhnke den Antrag. Der Landkreis Stade hat der Stadt Buxtehude eine Zusage von maximal 7.500,00€ Kostenbeteiligung angeboten. Für die Linke-Kreistagsfraktion ist das Angebot nicht weitreichend genug. Die Fraktion beantragt eine  mindestens 10.000,00€ Kostenbeteiligung vom Landkreis Stade. Eine weitere Steigerung der Qualität des Radwanderbusangebotes würde eine Variante,   laut Vorschlag der Kreisverwaltung ergeben,  die von Buxtehude über Jork ( Anschluss an den bisherigen Randwanderbus) bis zum Fähranleger in Hamburg-Finkenwerder fahren würde. Diesen Vorschlag begrüsse DIE LINKE. Auch hier würde sich eine Win-Win-Situation ergeben. Zum einem würden mehr Menschen aus Hamburg, ob nun Touristen oder Hamburger auch in unsere Region kommen und die Bürgerinnen und Bürgerinnen aus dem Landkreis Stade haben eine weitere touristisch hochwertige und kostengünstige Verbindung nach Hamburg. Diesbezüglich fordert DIE LINKE den Kreis auf, zusammen mit der VNO ( Verkehrsgesellschaft Nord-Ost-Niedersachsen)  und der Hansestadt Buxtehude Kontakt mit der Freien und Hansestadt Buxtehude bezüglich einer möglichen Kostenbeteiligung aufzunehmen, denn auch Hamburg würde profitieren:,, Aber auch der soziale Aspekt sollte beim Anschluss an den Elbe-Radwanderbus nicht vernachlässigt werden. Der günstige Fahrpreis des Radwanderbusses macht es auch für Menschen mit geringen Einkommen möglich, unseren Landkreis zu besuchen und bietet den eigenen Landkreis-Bürgern/in kostengünstige Naherholung!“ ist der Linken-Kreistagsabgeordnete Rainer Auf'm Kampe überzeugt.

Die Straßenausbau-Beitragssatzung ist in Buxtehude passé ( Buxtehuder Wochenblatt) & Das Ende der Straßenausbaubeiträge naht (Buxtehuder Tageblatt)

23. Mai 2017
Benjamin Koch Boehnke 2.Buxtehude

Das Ende der Straßenausbaubeiträge naht

 

Von Anping Richter (Buxtehuder Tageblatt)


BUXTEHUDE. Straßenausbaubeitragssatzung – dieser Begriff sorgt in Buxtehude schon so lange für Diskussionen. Lange wird das aber nicht mehr so sein: Inzwischen gibt es eine politische Mehrheit für die Abschaffung der Satzung, die somit bei der Ratssitzung im Juni beschlossen werden dürfte.

SPD, Grüne und Linke sind sich einig: Die Straßenausbaubeitragssatzung soll abgeschafft und dafür die Grundsteuer erhöht werden. Die Idee ist nicht neu, wohl aber die rot-rot-grüne Koalition dazu im Buxtehuder Rat. Wie die Fraktionsvorsitzenden Benjamin Koch-Böhnke (Linke), Bettina Priebe (Grüne) und Astrid Bade (SPD) in einem Pressegespräch erläuterten, stellen sie nun den gemeinsamen Antrag, die Satzng abzuschaffen und die die Grundsteuer B von derzeit 385 auf 415 Punkte zu erhöhen. Die Gruppe FDP-BBG/FWG im Rat hat die Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung und die Erhöhung der Grundsteuer, allerdings auf 408 Punkte, bereits beantragt.

Damit ist nun einzig die CDU bei der Abschaffung der Satzung nicht mit im Boot. Kann Rot-Rot-Grün eine Option für Buxtehude werden? Dazu äußerten sich die Fraktionsvorsitzenden sehr vorsichtig. Es habe zu diesem Thema gute, konstruktive Gespräche gegeben. „Wir wollen keine Schubladen, in den Fraktionen wird je nach Thema entschieden, und dann versuchen wir, Mehrheiten zu finden“, sagt Bade. In der SPD habe man sich nach durchaus kontroverser Diskussion für die Abschaffung entschieden. Diese Lösung sei „verträglich“, ebenso wie eine Erhöhung der Grundsteuer auf 415 Punkte. Für Reihenhaus- bis Einfamilienhausbesitzer gehe es um 18,30 bis zu 27 Euro jährlich.

Koch-Böhnke gibt zu bedenken, dass Besitzer eines Häuschens nicht unbedingt Millionäre seien und durch die Straßenausbaubeitragssatzung stark belastet würden. Die Erhöhung auf 415 Punkte brächte rund 400 000 Euro Mehreinnahmen jährlich, erläutert Priebe. Damit könnten Sanierungsstaus beseitigt und regelmäßige Straßenausbaumaßnahmen finanziert werden: „Die Erhöhung darf leider nicht zweckgebunden werden, aber wir werden ein Auge darauf haben.“ Bade hält dazu ein Straßenkataster und die Ausarbeitung einer Prioritätenliste für nötig.

Die Straßenausbau-Beitragssatzung ist in Buxtehude passé ( Buxtehuder Wochenblatt)
Autor Tom Kreip 

SPD, Grüne und Linke schaffen die Straßenausbau-Beitragssatzung in Buxtehude ab

tk. Buxtehude Sozial gerecht, bezahlbar und ein Schlusspunkt hinter einem lang andauernden Streit: Gemeinsam wollen SPD, Grüne und Die Linke die Straßenausbau-Beitragssatzung in Buxtehude abschaffen. Statt der Beiträge, die Anlieger bei der Sanierung ihrer Straßen zahlen, sollen Erneuerungen künftig durch eine Erhöhung der Grundsteuer B finanziert werden. Astrid Bade (SPD), Bettina Priebe (Grüne) und Benjamin Koch-Böhnke (Linke) stellten die Pläne dieser ersten rot-rot-grünen Themenkoalition der neuen Ratsperiode in der Estestadt während eines Pressegesprächs am Dienstag vor.

Das sind die Kernpunkte: Die Grundsteuer B (die Steuer, die für bebaute und unbebaute Wohngrundstücke fällig wird) steigt von 385 auf künftig 415 Punkte. Mehreinnahmen für den Haushalt: rund 400.000 Euro. Die Grundsteuer darf nicht zweckgebunden, also für Sanierungen erhoben werden. Die Summe soll aber in den entsprechenden Topf im Haushalt für diese Maßnahmen fließen. Mit dieser Steuererhöhung liegt Buxtehude noch unter den Sätzen von Stade, Horneburg und Harsefeld, die jeweils 420 Punkte angesetzt haben.

Für den einzelnen Immobilienbesitzer liegt die Mehrbelastung je nach Baujahr und Größe des Hauses bei Summen zwischen 12 und 771 Euro pro Jahr - letztere Summe für ein Mehrfamilienhaus mit 56 Wohnungen. Die Grundsteuer kann auf die Mieter umgelegt werden.

"Wir wollen das Thema vor dem Sommer abschließen", sagt Astrid Bade. Dass die SPD solange gezögert habe, liege daran, dass man auf bessere Lösungen aus Hannover gewartet habe. Die Möglichkeit, wiederkehrende Gebühren zu kassieren, sei aber ein unhandliches Bürokratiemonster. "Wichtig ist, dass wir eine vernünftige Gegenfinanzierung bei der Abschaffung der Satzung haben", betont Benjamin Koch-Böhnke Die Mehreinnahmen seien so gerechnet, dass es auch in Zukunft Spielräume bei Mehrausgaben gebe. Etwa dann, wenn die Kreisumlage wieder erhöht werde. "Die Erhöhung der Grundsteuer ist ein gerechter Kompromiss", ergänzt Bettina Priebe.

Die Buxtehuder CDU ist jetzt fein raus: Der Satzungs-Streit ist gelöst und die Christdemokraten - die wie die SPD die alte Satzung zumindest verändern wollten - kann bei ihrem Wahlversprechen bleiben, die Steuern nicht zu erhöhen. OB die BBG/FWG-FDP-Fraktion, erklärter Satzungs-Gegner, dem Antrag der drei Fraktionen zustimmt. bleibt abzuwarten.

LINKE beantragt Rückkehr der Elbe Kliniken zur Tarifbindung

11. Mai 2017
Benjamin Koch Boehnke 6.Kreistag, 5.Stade, 2.Buxtehude

Die LINKE-Fraktion im Landkreis Stade hat im Ausschuss für Gesundheit, Soziales und Sport beantragt, dass der Landkreis Stade in seiner Eigenschaft als einer der beiden Träger der Elbe-Kliniken Stade-Buxtehude GmbH darauf hinwirken soll, dass die Elbe-Kliniken zur Tarifbindung zurückkehren sollen. Vor etwa zehn Jahren stiegen die Elbe-Kliniken aus der Tarifbindung aus, um eine angespannte finanzielle Lage zu überbrücken. In der Online-Ausgabe des Ärzteblattes vom 5. Dezember 2014 wurde der Betriebsratsvorsitzende Kai Holm folgendermaßen zitiert: „Wir haben alles gemacht, was von der Politik gefordert wurde. Wir haben eine GmbH gegründet, wir sind mit anderen Krankenhäusern fusioniert, wir haben uns spezialisiert, wir haben outgesourct und wir sind aus dem Tarifvertrag ausgetreten. Dennoch geht es uns nicht gut.“ Die Aussagen des Betriebsratsvorsitzenden machen nach Ansicht der LINKEN deutlich, dass Sparen an Löhnen und Gehältern in keinster Weise, auch nicht betriebswirtschaftlich, zum Erfolg führt – im Gegenteil. „Es führt nur verständlicherweise zu Unmut in der Belegschaft und trägt dazu bei, dass sich gut ausgebildeter Pflegenachwuchs lieber in der nahegelegenen Hansestadt Hamburg nach einem Arbeitsplatz umschaut, da dort in den Krankenhäusern noch tariflich bezahlt wird“, so der LINKEN-Fraktionsvorsitzende Benjamin Koch-Böhnke. Dies wiederum würde nach Meinung der LINKEN den ohnehin schon herrschenden Personalmangel im Pflegebereich in Stade und Buxtehude noch verstärken. Koch-Böhnke: „Die Kreisverwaltung sollte endlich ihrer Verantwortung nachkommen und der völlig verfehlten Gesundheits- und Sozialpolitik auf Landes- und Bundesebene offen und konsequent entgegentreten. Die Rückkehr zur Tarifbindung wäre hierfür ein erster aber sehr wichtiger Schritt!“   

LINKE beantragt Resolution gegen Autobahnprivatisierung

11. Mai 2017
Benjamin Koch Boehnke 6.Kreistag

Die LINKE-Fraktion im Kreistag fordert den Landkreis Stade in einer Resolution auf, die von der Bundesregierung geplante indirekte Autobahnprivatisierung in jeder Form abzulehnen und diesbezüglich u. a. auch auf die Bundestagsabgeordneten Oliver Grundmann und Enak Ferlemann (Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium) einzuwirken. Nach Ansicht der LINKEN sollte der Landkreis Stade, in dem sich bereits die A26 befindet und die A20 in Planung ist, ein Interesse daran haben, dass die Autobahnen in öffentlicher Hand bleiben. DIE LINKE befürchtet außerdem, dass der Ausverkauf von Autobahnen, im Hinblick auf die sogenannte Schuldenbremse, auch ein Beispiel für die Privatisierungen von Bundes-, Land- und Kreisstraßen werden könnte. Ebenso wie die Elbe-Klinken zur GmbH oder die Deutsche Bahn zur AG umgewandelt wurde, könnte die geplante Autobahngesellschaft ebenfalls zu einer juristischen Person des privaten Rechts umgewandelt werden. Dies gilt insbesondere auch für die sogenannten öffentlich-privaten Partnerschaften, bei denen den Privaten eine bestimmte Rendite vertraglich garantiert wird, während die wirtschaftlichen Risiken einseitig zu Lasten der öffentlichen Hand gehen. „Die Privatisierung würde einen demokratischen Einfluss verhindern und somit der öffentlichen Kontrolle entzogen werden“, warnt der LINKEN-Fraktionsvorsitzende Benjamin Koch-Böhnke. Auch der Bundesrechnungshof habe bereits dem Bundestag seine Bedenken mitgeteilt. In Frankreich wurden Autofahrer/innen bereits bei der Nutzung von Autobahnen zur Zahlungen von Mautgebühren gezwungen, um Umsatzrenditen für die davon profitierenden privaten Unternehmen in Höhe von 20% bis 24% zu finanzieren. Koch-Böhnke: ,,Die Autobahnen sind bereits durch die Steuerzahler bezahlt worden. Warum sollten die Bürger die Autobahnen nun noch einmal bezahlen?“ Nach Ansicht der LINKEN würde sich eine Gebührenerhebung für die Nutzung von Autobahnen gerade auch auf Haushalte mit geringem Einkommen besonders negativ auswirken. „Verteilungspolitisch ist eine derartige  neoliberale Privatisierung konsequent abzulehen und muss dauerhaft ausgeschlossen werden“, so der LINKEN-Abgeordnete.

Gedenken an Befreiung vom Faschismus

10. Mai 2017
Benjamin Koch Boehnke 2.Buxtehude, 1.Kreisverband

Die Buxtehuder Linke hat am Montag dem 8.Mai sowohl der Befreiung vom Faschismus gedacht, wie den Zwangsarbeiter/innen, die in Buxtehude ihre Gräber auf den Friedhöfen Ferdinand- und Staderstraße haben. Etwa ein halbes Dutzend Bürgerinnen und Bürger haben an dem Gedenken teilgenommen:,,Die Botschaft darf nie verstummen - Nie wieder Krieg!" darin waren sich alle mit dem Buxtehuder Ratsherren und Bundestagskandidaten Klemens Kowalski (Die Linke) einig. Der Dialog sei das Mittel der Außen- und Friedenspolitik und nicht Krieg, Hass und Zerstörung. Dazu gehöre auch der soziale Frieden, findet Kowalski:,, Die Idee eines geeintes Europas war die Antwort auf die Schrecken des Zweiten Weltkrieges. Die derzeitige Entwicklungen, der sozialen Spaltung, spaltet auch Europa, fördert den Nationalismus und damit die Gefahr von Krieg, auch in Europa!" mahnt der Linken-Politiker.

LINKE beantragt „Mayors for Peace“-Beitritt

27. April 2017
Benjamin Koch Boehnke 2.Buxtehude

Die LINKE-Fraktion im Rat beantragt den Beitritt der Hansestadt Buxtehude zum internationalen Städtebündnis „Mayors for Peace“ (Bürgermeister/innen für Frieden). „Mayors for Peace“ wurde 1982 von den Bürgermeistern der japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki gegründet. Auf die Städte Hiroshima und Nagasaki wurden zum Ende des zweiten Weltkrieges Atombomben abgeworfen. Das weltweite Bündnis „Mayors for Peace“ engagiert sich seither mit Aktionen und Veranstaltungen zum Thema Frieden sowie für die vollständige Abschaffung von Atomwaffen und  für eine nichtmilitärische Lösung von Konflikten. Mehr als 400 deutsche Städte und Kommunen sind bisher diesem Bündnis beigetreten. „Millionen von Menschen auf der Welt sind auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung und Vertreibung. Krieg darf kein Mittel der Politik sein, denn es löst keine Probleme sondern schafft nur noch mehr Leid“, so LINKEN-Ratsherr und Bundestagskandidat Klemens Kowalski. LINKEN-Fraktionsvorsitzender Benjamin Koch-Böhnke ergänzt: „Der 8. Mai erinnert auch hier in Deutschland an das Ende und die Schrecken des zweiten Weltkrieges. Aber auch an den Ruf, der nach dem Krieg sowohl in Deutschland wie auch in vielen anderen Ländern der Welt laut wurde: Nie wieder Krieg! Mayors for Peace engagiert sich genau dafür – und das sollte die Hansestadt Buxtehude auch tun.“ 

LINKE beantragt Einführung von Pfandkörben

27. April 2017
Benjamin Koch Boehnke 2.Buxtehude

Die LINKE-Fraktion im Buxtehuder Rat beantragt die Einführung eines Pfandsystems mit Körben bzw. Ringen in der Stadt. Diese Ringe bzw. Körbe sollen an städtischen Müllkübeln oder um Laternenpfähle herum angebracht werden, in die dann Pfandflaschen bzw. Pfanddosen hereingelegt werden können statt sie in die Müllkübel zu werfen. Ziel soll es sein, dass Menschen, die aufgrund von Armut auf das Sammeln von Pfandflaschen angewiesen sind, nicht mehr erniedrigend in den Müllkübeln wühlen müssen, sondern die Flaschen und Dosen einfach aus dem Korb nehmen können. Die LINKE will von der Stadtverwaltung in diesem Zusammenhang überprüfen lassen, ob eine Finanzierung oder zumindest eine Mitfinanzierung eines solchen Pfandsystems durch den hiesigen Einzelhandel möglich wäre. „Vorstellbar wäre z. B. dass an dem Pfandkorb bzw. Pfandring ein Schild angebracht wäre, welches u. a. den Spender/Stifter des Korbes bzw. Ringes nennt“, so Ratsherr Klemens Kowalski. So könnte nach Meinung der LINKEN etwa die Aufschrift dieser Körbe bzw. Ringe lauten: „Pfandflachen/dosen bitte in den Korb legen! Für ein sauberes Buxtehude! Unternehmen xyz macht mit!“ Dieses hätte nach Ansicht der LINKEN für alle Seiten Vorteile. Der Stadt würden keine oder kaum Kosten entstehen, das Unternehmen könnte an diesen Flächen mit dem Engagement für die Umwelt werben, die Bürger hätten eine sauberere Stadt und die betroffenen Flaschensammler müssen nicht mehr für alle sichtbar entwürdigend in Müllkübeln wühlen und sich der Gefahr aussetzen, dass sie sich an Scherben verletzen oder durch direktes berühren von verschimmelten und verkeimten Unrat erkranken.Benjamin Koch-Böhnke, Fraktionsvorsitzender der LINKEN: „Ein solches Pfandsystem löst zwar nicht das Problem der Armut, aber sie kann den Betroffenen zumindest das entwürdigende Wühlen im Müll ersparen. Für die vorhandene Armut sollten sich allerdings nicht die Betroffenen schämen, sondern jene, die für die seit jahrzehnten verfehlte Sozialpolitik auf Bundesebene verantwortlich sind.“

Ergreift Partei, Frieden und Abrüstung!

21. April 2017
Benjamin Koch Boehnke 1.Kreisverband

Der Ostermarsch in Hamburg war gut besucht. Die Fürcht von einer weiteren Spirale der Gewalt wurde klar zum Ausdruck gebracht. "Keine Aufrüstung und Waffenexporte mehr!" und "Nie wieder Krieg!" waren die alljährlich bekannten und leider immer noch sehr aktuellen Vorderungen der Demonstranten. Der Hauptredner und ehemalige Linken-Bundestagsabgeordnete Normen Peach wies in seinem Beitrag darauf hin, dass die Nato-Staaten ein 15 mal höheren Rüstungs-Etat haben als Russland. Auch die jüngsten Muskelspiele der neuen US-Regierung unter Präsident Trump machte er zum Thema:,, Wer wie Trump eine Bombe in Afghanistan einsetzt, die sehr nahe an die Sprengkraft einer Atombombe heran reicht, ist auch gefährlich nahe dran eine Atombombe einzusetzen!" so Peach auf der Kundgebung und weiter meint er:,, Frieden kann es in Europa nur mit Russland geben - niemals gegen Russland!" DIE LINKE aus Niedersachen war ebenfalls aus den angrenzenden Kreisverbänden vertreten. Aus dem Kreisverband Harburg-Land war u.a die niedersächsische Landesvorsitzende Anja Stöeck, aus Lüneburg das Landesvorstandsmitglied Thorben Peter und aus KV Stade Benjamin Koch-Böhnke vertreten. Ostermärsche und Demonstrationen sind auch immer wieder gut Genossinnen und Genossen kennenzulernen. So haben wir u.a  die Genossin Zaklin Nastic getroffen, die sich bereits einen Namen in der Bezirksversammlung Hamburg-Eimbüttel gemacht hat. Dem Slogen der Hamburger Genossinnen und Genossen, "Ergreift Partei, Frieden und Abrüstung!" ist nichts mehr hinzuzufügen


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