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LINKE beantragt Einführung von Pfandkörben

27. April 2017
Benjamin Koch Boehnke 2.Buxtehude

Die LINKE-Fraktion im Buxtehuder Rat beantragt die Einführung eines Pfandsystems mit Körben bzw. Ringen in der Stadt. Diese Ringe bzw. Körbe sollen an städtischen Müllkübeln oder um Laternenpfähle herum angebracht werden, in die dann Pfandflaschen bzw. Pfanddosen hereingelegt werden können statt sie in die Müllkübel zu werfen. Ziel soll es sein, dass Menschen, die aufgrund von Armut auf das Sammeln von Pfandflaschen angewiesen sind, nicht mehr erniedrigend in den Müllkübeln wühlen müssen, sondern die Flaschen und Dosen einfach aus dem Korb nehmen können. Die LINKE will von der Stadtverwaltung in diesem Zusammenhang überprüfen lassen, ob eine Finanzierung oder zumindest eine Mitfinanzierung eines solchen Pfandsystems durch den hiesigen Einzelhandel möglich wäre. „Vorstellbar wäre z. B. dass an dem Pfandkorb bzw. Pfandring ein Schild angebracht wäre, welches u. a. den Spender/Stifter des Korbes bzw. Ringes nennt“, so Ratsherr Klemens Kowalski. So könnte nach Meinung der LINKEN etwa die Aufschrift dieser Körbe bzw. Ringe lauten: „Pfandflachen/dosen bitte in den Korb legen! Für ein sauberes Buxtehude! Unternehmen xyz macht mit!“ Dieses hätte nach Ansicht der LINKEN für alle Seiten Vorteile. Der Stadt würden keine oder kaum Kosten entstehen, das Unternehmen könnte an diesen Flächen mit dem Engagement für die Umwelt werben, die Bürger hätten eine sauberere Stadt und die betroffenen Flaschensammler müssen nicht mehr für alle sichtbar entwürdigend in Müllkübeln wühlen und sich der Gefahr aussetzen, dass sie sich an Scherben verletzen oder durch direktes berühren von verschimmelten und verkeimten Unrat erkranken.Benjamin Koch-Böhnke, Fraktionsvorsitzender der LINKEN: „Ein solches Pfandsystem löst zwar nicht das Problem der Armut, aber sie kann den Betroffenen zumindest das entwürdigende Wühlen im Müll ersparen. Für die vorhandene Armut sollten sich allerdings nicht die Betroffenen schämen, sondern jene, die für die seit jahrzehnten verfehlte Sozialpolitik auf Bundesebene verantwortlich sind.“

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