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LINKE: Landkreis soll beim Estering reale Lärmbelastung messen

18. März 2017
Benjamin Koch Boehnke 6.Kreistag, 2.Buxtehude

Die Kreistagsfraktion der LINKEN hat zur kommenden Kreistagssitzung beantragt, dass die Kreisverwaltung vom Kreistag beauftragt werden soll, die reale Lärmbelastung beim Betrieb des Esterings zu messen. Gemessen werden solle laut LINKEN-Antrag sowohl an Renntagen als auch an publikumsfreien Nutzungstagen jeweils an zwei Tagen im Jahr 2017 und 2018 am Estering und in den angrenzenden, vom Lärm des Esterings betroffenen Ortschaften und Stadtteilen Buxtehudes. Das bereits vorhandene Gutachten, welches „theoretisch errechnete“ Messwerte zu Grunde legt, um die Lärmbelastung zu berechnen ist zwar zulässig, aber sehr umstritten. „Hier wird mit angenommenen Werten per Computerprogramm eine theoretische Lärmbelastung berechnet, ohne jemals eine tatsächliche Messung vor Ort vorzunehmen. Das ist völlig realitätsfremd“, so der LINKEN-Fraktionsvorsitzende Benjamin Koch-Böhnke. Die Skepsis gegenüber dem vorliegenden Gutachten teilen auch viele betroffene Anwohner. Ein weiterer Grund, weshalb viele Bürger die vorliegenden Lärmbelastungswerte ablehnten, sei nach Ansicht der LINKEN auch, dass der Landkreis zwar für den Lärmschutz verantwortlich sei, aber verwaltungsrechtlich nicht verpflichtet ist, eigene Messungen vornehmen. Das bedeutet in diesem Fall: Der Betreiber des Esterings, der Automobilclub Niederelbe e.V. (ACN), muss selbst ein Gutachten in Auftrag geben. Koch-Böhnke: „Der ACN sucht sich das Unternehmen aus bezahlt das Gutachten - natürlich kann das Zweifel an der Neutralität des Gutachterunternehmens erwecken. Schließlich hat der ACN ein Interesse daran, dass die Lärmbelastung so gering wie möglich ausfällt.“ Nach Meinung der LINKEN sollte der Landkreis einen guten und klugen Schritt auf die Bürger zugehen, und eigene Messungen vornehmen, auch wenn er dazu nicht verpflichtet ist. Koch-Böhnke: „Das wäre eine vertrauensbildende Maßnahme die gleichzeitig verlässliche und reale Messwerte bringt. Sollten Messwerte ermittelt werden, die über den erlaubten Grenzen liegen, müssen Lärmschutzmaßnahmen ergriffen werden. Das sind wir den Anwohnern schuldig!“

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