LINKE macht Fähre als Alternative zur A20 zum Thema im Verkehrsausschuss

Die LINKE-Kreistagsfraktion hat einen Antrag in den Verkehrsausschuss eingebracht, um das Thema „Fähre als Alternative zur A20“ zu diskutieren. Ziel des Antrages ist es, dass eine Vertreterin bzw. ein Vertreter der „FRS Elbfähre Glückstadt Wischhafen GmbH“ zu einer Sitzung des Verkehrsausschusses eingeladen wird, um ihre in einem Prospekt vorliegenden Vorstellungen für eine Fähre als Alternative zur A20 den Ausschussmitgliedern sowie auch interessierten Bürgern detaillierter zu erläutern. Da die LINKE den Personen- und Güterverkehr u. a. aus Gründen des Klima- und Naturschutzes lieber auf die Schiene bringen will statt immer mehr Autobahnen zu bauen, lehnen die LINKEN-Kreistagsabgeordneten Tanja Wilhelm und Benjamin Koch-Böhnke den Bau der A20 grundsätzlich ab. Ihrer Ansicht nach sei eine gut ausgebaute Möglichkeit zur Querung der Elbe mittels Fähre durchaus vorstellbar. Wilhelm: „Wenn man die mit dem Bau der A20 einhergehende Zerstörung von großen Flächen bisher unzerschnittener Natur sowie die zu erwartenden immensen Kosten betrachtet, ist die A20 inklusive des damit verbundenen Elbtunnels ein ökologischer und finanzieller Irrsinn!“ Die beiden LINKEN-Politiker sind sich einig, dass der Alternativ-Vorschlag der FRS GmbH, die bereits jetzt den Fährverkehr zwischen Wischhafen und Glückstadt betreibt, im Verkehrsausschuss zumindest einmal detailliert erörtert werden sollte. Nach Ansicht des LINKEN-Fraktionsvorsitzenden Benjamin Koch-Böhnke wäre der Bau der A20 und des dazugehörigen Elbtunnels ein großer Fehler, dessen Folgen für Mensch und Umwelt nicht wieder gut zu machen wären. Koch-Böhnke: „Wir brauchen eine ökologisch und finanziell kluge Alternative zur A20“, so Koch-Böhnke unf fügt hinzu: „Eine Elbquerung mit vier großen emmissionsfreien Elektrofähren, viel Platz für PKW, LKW sowie den Fuß- und Radverkehr, einer Versorgung durch Öko-Strom, kaum Wartezeit und eine Verkürzung der Überfahrtszeit sowie höherer Taktung scheint mir eine durchaus kluge Alternative zu sein.“ Auch Naturschutzverbände unterstützen den Erhalt der Fährlinie. Die beiden LINKEN-Kreistagspolitiker sind sich einig: „Der Bau der A20 inklusive Elbtunnel wären eine Katastrophe. Wer wirklich Mensch und Umwelt schützen will, kann eine detaillierte Vorstellung dieser A20-Alternative der FRS GmbH im Verkehrsausschuss gar nicht ablehnen!“